MdB Wolfgang Börnsen: Schleswiger Jesusboot-Projekt braucht Sponsoren! PDF Drucken E-Mail
Presse - Wahlkreis
Montag, 15. Februar 2010

"Geld vom Land gibt es nicht, dafür aber aktive Begleitung und Unterstützung für einen Wettbewerb".  Mit einem lachenden und einem weinenden Auge hat der Schleswiger Bundestagsabgeordnete Wolfgang Börnsen jetzt auf ein Schreiben aus dem Kultusministerium in Kiel reagiert, bei dem der Sprecher für Kultur und Medien der Unionsfraktion
im Deutschen Bundestag zuvor für eine Förderung des Schleswiger Jesusboot- Projekts geworben hatte.

"Es geht um das letzte Drittel", so der Berliner Parlamentarier. "Zwei Drittel der benötigten Finanzmittel hat das Bibelzentrum für den originalgetreuen Nachbau des historischen Jesusbootes zur erlebnispädagogischen Arbeit bereits aufgebracht. Es entsteht derzeit auf der Flensburger Museumswerft. Doch es fehlt noch Geld, insbesondere um einen historischen Schuppen am Bibelzentrum so herzurichten, dass das Boot im Winter dort liegen und von Schulklassen und anderen Gruppen besichtigt und erlebt werden kann.

Das Projekt versteht sich als außerschulischer Lernort für junge Menschen aller Schularten sowie als Beitrag zur grenzübergreifenden Kulturarbeit und es hat ein Alleinstellungsmerkmal, da es vergleichbare Initiativen in Deutschland nicht gibt.

Deshalb ist dieses Schleswiger Projekt beispielgebend und es ist es wert, dass sich neue Sponsoren an ihm beteiligen. Dass sich das Land wegen der bekannt knappen Haushaltsmittel nicht finanziell beteiligt, ist bedauerlich. Dass es den so genannten Bibel- Comic- Wettbewerb, der sich an Jugendliche in Schleswig-Holstein und Hamburg richtet, aktiv begleitet und unterstützt, ist jedoch erfreulich. So wird eine Vertreterin des Ministeriums intensiv in die Planungen mit einbezogen und für die erforderlichen Kontakte mit den Schulen sorgen. Wie hoch die Wertschätzung der Landesregierung ist, zeigt auch die Tatsache, dass Ministerpräsident Peter Harry Carstensen die Schirmherrschaft über das
Schleswiger Jesusboot-Projekt übernommen hat. Damit ist einer Schleswiger Initiative eine landesweite Maßnahme geworden, die jetzt auch von ganz Nordelbien aufgegriffen werden sollte."




 

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